Enzyme im Kampf gegen Krebs

Von: Dr. William Wong, ND, PhD

Krebs, der Name alleine jagt den meisten Menschen Angst ein. In der heutigen Zeit gelangt man an unendlich viele Informationsmaterial, was die Krankheit auslösen kann, wie sie voranschreitet, Wachstumsraten in Abhängigkeit vom Alter des Patienten, welche Formen sich schneller ausbreiten und dennoch haben wir keine Antwort auf die Frage, wie die Krankheit zu stoppen gilt. Im Gegensatz zu anderen Quellen und Autoren werde ich nicht darauf eingehen, was ich als die wirtschaftlichen Gründe erachte, weshalb die Krankheit in den USA eine solch schlechte Behandlungsrate hat. Es genügt zu erwähnen, dass andere Länder den Kampf gegen Krebs besser handeln, als wir es tun, also schauen wir uns einen der Gründe an, warum das so ist.

Neoplasmen (Krebs) sind intelligente und trickreiche Mistkerle. Sie können versteckt einen enorm langen Zeitraum ungehindert wachsen und benötigen keinen Sauerstoff, um zu überleben (zumindest 99,9% von ihnen brauchen keinen). Auch wenn man die meisten von ihnen mit speziellen Behandlungen und Operationen bekämpfen kann, so genügt es, wenn nur eine einzige Zelle überlebt, um die Krankheit wieder aufleben zu lassen. Viele Krebsarten sind hormongesteuert, wie beispielsweise Hodenkrebs in jüngeren Männern oder Krebsarten, die die reproduktiven Organe von Frauen mittleren Alters befallen. Das macht einen perfekten Treibstoff für die Krebszellen verfügbar, da zu den jeweiligen Lebensabschnitten gewisse Hormone vorhanden sind. Krebs ist darauf getrimmt zu überleben. Krebszellen sind mit Fibrinen übersät (dasselbe Material aus dem Narben sind). Wenn die Zellen dann zusammenkommen, um einen Tumor zu formen, so sind die Tumore selbst mit diesen Fibrinen überzogen. Dieser dicke Schutzmantel erfüllt den Zweck die natürlichen Schutzmechanismen des Körpers (z.B. natürliche Killerzellen, weiße Blutkörperchen oder Sauerstoff) aus den Zellen fernzuhalten. Der selbe Schutzmechanismus, der eine Chemotherapie wirkungslos macht, solange diese nicht in enorm hohen Dosen verabreicht wird (Dosen, die so hoch sind, die mit gleichhoher Wahrscheinlichkeit den Patienten töten, mit der sie den Krebs vernichten). Derselbe Schutzmechanismus, der alle natürlichen Verteidigungsanlagen eines Organismus vollständig wirkungslos macht.

Würde es denn dann nicht Sinn machen, etwas zu verwenden, dass die äußere fasrige Wand von Krebszellen penetriert, sodass natürliche und medizinisch injizierte Abwehrmechanismen ihrer Arbeit nachgehen können und den Krebs zerstören? Natürlich tut es das. Diese Idee existiert in Europa und Asien schon seit über 30 Jahren. Die Ärzte dort haben hoch fibrinolytische Enzyme (Enzyme, die Narbengewebe zerstören) als Kombinationen und einzelne Enzyme in die äußeren Wände von Tumoren injiziert und haben deutlich bessere Resultate erzielen können, als wir hier in den Staaten. Wieso also hat eine Methode mit über 30 Jahren Geschichte von nachgewiesenen Erfolgen und klinischen Anwendungen die Küsten Amerikas noch nicht erreicht? Gute Frage.

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