Gefahren von Xenoestrogenen für die Gesundheit von Mann und Frau.

Während der letzten Jahrzehnte verloren Männer 50% ihrer Spermienzahl. Innerhalb von nur einer einzigen Generation fielen die Spermienzahl und das Testosteron um 20%. Bei Frauen sieht es nicht besser aus. Die Zahlen zeigen, dass Frauen heute zunehmend an Frauenleiden erkranken und drei von zehn Frauen im Alter von 35-60 Jahren Brustkrebs entwickeln.“

Xenoestrogene Chemikalien
Die meisten konventionellen Nahrungsmittelprodukte und modernen Lebensgewohnheiten zeichnen sich durch eine östrogene Wirkung aus. Die übermäßige Abhängigkeit von stark verarbeiteten chemikalienbeladenen Produkten der Nahrungsmittelindustrie sind dabei der hauptsächliche Verursacher. Xenoestrogene sind künstlich industriell hergestellte Komponenten. Diese unterscheiden sich chemisch von „Archiöstrogenen“, die von lebenden Organismen hergestellt werden und somit in der Natur vorkommen.

Xenoestrogene ahmen die Effekte des Östrogens nach und interagieren mit den zellulären Rezeptorbindungsstellen. Dieser Prozess trägt zu einem Östrogenüberschuss bei und blockiert die Wirkung des echten Östrogens. Und um es noch schlimmer zu machen lagern sich die endokrinen Unterbrechern in Fettzellen ein, wo sie nicht vor Abbau geschützt sind. Viele dieser Chemikalien erzeugen in Verbindung mit anderen endokrinen Unterbrechern eine synergistische Wirkung. Dieser synergistische Prozess verstärkt ihre Wirkung innerhalb des Körpers exponentiell, sodass es zu starken Problemen auf der Zellebene kommt.

“Es handelt sich hier nur um Substanzen, die……

Hier finden Sie eine Liste einiger xenoestrogener Produkte/Zutaten:

Hautpflege:

4-Methylbenzyliden Campher (4-MBC) (Sonnencremes)
Parabene (Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben und Butylparaben auch bekannt als Konservierungsmittel)
Benzophenone (Sonnencremes)

Industriell hergestellte Produkte und Plastik:

Bisphenol A (Monomer für Polycarbonat-Plastik und Epoxidharz; Antioxidationsmittel in Weichmachern)
Phthalate (Weichmacher)
DEHP (Weichmacher für PVC)
Polybromierte Biphenylether (PBDEs) (Flammenschutzmittel in Plastik, Schaumstoffen, Baustoffen, Elektronik, Mobiliar, Kraftfahrzeugen).
Polychloriertes Biphenyl (PCBs)

Nahrungsmittel:

Erythrosin / FD&C Red No. 3
Phenosulfothiazine (ein roter Farbstoff)
Butylhydroxyanisol / BHA (Konservierungsmittel für Lebensmittel)

Baustoffe:

Pentachlorphenol (Allg. Biozid und Holzschutzmittel)
Polychloriertes Biphenyl / PCBs (in elektrischen Ölen, Schmiermittel, Klebstoffen, Farben)

Insektizide:

Atrazin (Unkrautvernichter)
DDT (Insektizid, verboten)
Dichlordiphenyldichlorethen (eines der Abbauprodukte von DDT)
Dieldrin (Insektizid)
Endosulfan (Insektizid)
Heptachlor (Insektizid)
Lindan / Hexachlorzyclohexan (Insektizid gegen Läuse und Krätze)
Methoxychlor (Insektizid)
Fenthion
Nonylphenol und Derivate (industrielle Tenside; Emulgatoren für Emulsionspolymerisation; Laborreiniger; Pestizide)
Andere:
Propylgallat
Chlor und Chlor-Nebenprodukte
Ethinylestradiol (in Verhütungspillen)
Metalloestrogene (eine Art inorganischer Xenoestrogene)
Alkylphenol (Tensid in Reinigungsmitteln)

Wie Sie Ihren Kontakt mit Xenoestrogenen einschränken können:

Nahrungsmittel
Vermeiden Sie sämtliche Pestizide, Herbizide und Fungizide.
Wähen Sie biologische, lokal angebaute und saisonale Lebensmittel.
Schälen Sie nicht biologisch angebaute Früchte und Gemüse.
Kaufen Sie hormonfreie Fleisch- und Milchprodukte, um Hormone und Pestizide zu meiden.
Meiden Sie Soja.
Meiden Sie östrogene Kräuter; besonders AKTUELL Salbei und Rosmarin.
Meiden Sie Sonnenblumenöl, Distelöl, Baumwollsamenöl und Rapsöl – Verwenden Sie stattdessen Olivenöl und Kokosöl

Plastik

Reduzieren Sie die Verwendung von Plastik so weit wie möglich.
Wärmen Sie keine Lebensmittel in Plastikbehältern in der Mikrowelle auf.
Meiden Sie Frischhaltefolie, um Lebensmittel abzudecken, aufzubewahren und in der Mikrowelle aufzuwärmen.
Verwenden Sie wo immer es möglich ist Glas oder Keramik, um Lebensmittel aufzubewahren.
Lassen Sie Plastikbehälter – insbesondere Ihr Trinkwasser – nicht in der Sonne stehen.
Hat sich ein Plastikbehälter mit Wasser signifikant erhitzt, dann werfen Sie ihn weg. Füllen Sie Plastikwasserflaschen nicht erneut auf.
Vermeiden Sie Wasser in Plastikflaschen einzufrieren, um es später zu trinken.

Haushaltsprodukte

Verwenden Sie chemiefreie, biologisch abbaubare Waschmittel und Reinigungsprodukte.
Organische Chlorverbindungen sind eine der größten Quellen. Sie werden in Pestiziden, in der Trockenreinigung und beim Bleichen Hygieneprodukten verwendet. Nutzen Sie chlorfreie Produkte und ungeblichene Papiertücher (wie Tampons, Binden, Toilettenpapier, Papierhandtücher, Kaffeefilter).
Lufterfrischer enthalten Phthalate.

Gesundheits- und Schönheitsprodukte (Sie erhalten die hundertfache Aussetzung über Ihre Haut, statt durch die Nahrungsaufnahme)

Meiden Sie Cremes und Kosmetika mit toxischen Chemikalien und östrogenen Inhaltsstoffen wie Parabenen, Phenoxyethanol und stearalkonium Chlor.
Schränken Sie die Verwendung von Nagellack und Nagellackentferner ein.
Verwenden Sie natürliche Düfte wie essentielle Öle.
Verwenden Sie chemikalienfreie Seifen und Zahnpasta.
Lesen Sie die Label auf Kondomen und Diaphragma-Gelen.

Kleiner Übersicht :

Alkylphenol
1. Atrazin – Atrazine (Herbizid)
2. Enzacamen (4-Methylbenzylidencampher, 4-MBC) – 4-Methylbenzylidene Campher (4-MBC) (Sonnencreme)
3. Butylhydroxyanisol (BHA, E 320) – Butylated hydroxyanisole / BHA (Konservierungsmittel)
4. Bisphenol A (BPA) – Bisphenol A (BPA-monomer für Polycarbonatplastik und Expoxyharze: Antioxidant in for polycarbonate plastic and epoxy resin; Antioxidant in Weichmachern)
5. Chlor – Chlor und Chlornebenprodukte
6. Dichlordiphenyldichlorethen (DDE) – Dichlorodiphenyldichloroethylene (Abbauprodukt von DDT)
7. Dieldrin (Insektizid)
8. Dichlordiphenyltrichlorethan, abgekürzt DDT – DDT (Insektizid)
9. Endosulfan (Insektizid)
10. Erythrosine / FD&C Red No. 3
11. Ethinylestradiol (Kombinierte Antibabypille)
12. Heptachlor (Insektizid)
13. Lindane / hexachlorocyclohexane (Insektizid)
14. Metalloestrogens (Eine Klasse anorganischer Xenoestrogene)
15. Methoxychlor (Insektizid)
16. Nonylphenol and derivatives (Industrietenside, Emulgatoren für Polymerisationen, Laborpestizide.)
17. Pentachlorophenol (Allg. Biozid und Holzkonservierungsmittel)
18. Polychlor-Biphenyle / PCBs (In Elektroölen, Schmiermitteln, Klebstoffen, Farben)
19. Parabene (Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben und Butylparaben oft in Haltbarmachern von Hygieneprodukten verwendet)
20. Phenosulfothiazine (roter Farbstoff)
21. Phthalates (Weichmacher)
22. DEHP (Weichmacher für PVC)
23. Propylgallate

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