Längere Zeit in der Sonne

Menschen, die dazu neigen Sonnencremes zu verwenden, tendieren meist zu leichten Sonnenbränden – und Sonnenbrände stehen in Verbindung zu Krebs. Das CDC berichtet, dass die Prozentzahl der Amerikanischen Erwachsenen, die berichten einen Sonnenbrand erlitten zu haben, sich seit 2005 erhöht (CDC 2012). Verwenden die Menschen Sonnencreme, um sich vor einem Sonnenbrand zu schützen, so verbringen sie meist längere Zeit in der Sonne. Zwar verhindern sie auf diese Weise einen Sonnenbrand; sie erhöhen mit ihrem Verhalten aber auch die Zeitspanne, in der sie UVA-Strahlen ausgesetzt sind, deren Schaden subtiler ist (Autier 2009, Lautenschlager 2007). Die ideale Sonnencreme würde ein ähnliches Level an UVB- und UVA Schutz bieten (Diffey 2009, Osterwalder 2010).

Auf diese Weise könnte Krebs vorgebeugt werden – würde eine solche Crème mit klaren Informationen über ihre Einschränkungen und Anwendungshinweisen verpackt werden.

Nanopartikel in Sonnencremes

Sonnencremes, die mit Zinkoxid und Titandioxid hergestellt werden, schneiden für gewöhnlich gut in den Bewertungen ab, denn:

  • Sie bieten einen starken Sonnenschutz mit wenigen gesundheitlichen Risiken;

  • Sie bauen sich unter Sonneneinstrahlung nicht ab;
  • Zinkoxid bietet einen guten Schutz vor UVA-Strahlen – Titanoxid eher weniger, doch es ist besser, als die meisten anderen aktiven Inhaltsstoffe.

Nanopartikel in amerikanischen Sonnencremes werden entweder mit Titandioxid oder Zinkoxid hergestellt.

Geht es um Sonnenschutz, dann ist Zinkoxid meist die erste Wahl. Es ist stabil im Sonnenlicht und bietet einen besseren Schutz vor UVA-Strahlen als Titanoxid oder jede andere für Sonnencremes zugelassene Chemikalie.

Eine Reihe von Unternehmen verkauft Produkte, die als „non-nano“ Titandioxid oder Zinkoxid vermarktet werden. Diese Angaben sind meist irreführend. Während die Partikelgröße von Hersteller zu Hersteller variiert, würden fast alle unter eine grobe Definition der Nanomaterialien fallen – inklusive der Food and Drug Administration Definition, die 2011 vorgeschlagen wurde (FDA 2011b). Noch weniger Streitigkeiten gibt es um Titandioxid. Laut den verfügbaren Definitionen muss dieses in Nanopartikel-Form verwendet werden, damit eine Sonnencreme auf der Haut transparent genug ist.

Eine Anmerkung des Admin: Ich gebe zu, zu keinen Zeitpunkt im Frühling oder im Sommer Sonnencreme zu verwenden. Doch ich vertraue meinen Instinkten: Ich starte in den Frühling mit 15-30 minütiger Bestrahlung durch die Sonne. Danach steigere ich mich während der nächsten 1-2 Monate – je nachdem, wie oft die Sonne sich sehen lässt. Ich habe nie wirklich einen Sonnenbrand. Ich werde einfach nach und nach brauner. Das ist der perfekte Sonnenschutz und man erhält sein Vitamin D.

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